Geburtstagswünsche Seite 5

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Friedrich Rückert

Lass, geliebtes Angesicht,
Lass uns nicht verzagen,
Dass der Liebe Jugendlicht
Lischt in kurzen Tagen.
Ew’ge Jugend ist durch dich
Auf in mir gegangen;
Mag denn nur die ird’sche sich
Stehlen von den Wangen!
Dieses Leben, das du mir
Liebend hast gegeben,
Liebend wieder geb’ ich dir
Und verschönt das Leben.
Jeder Blitz aus deinem Licht,
Jeder Schönheitsfunken,
In das Dunkel ist er nicht,
Sondern hier versunken;
In die frühlingshelle Brust
Stieg er leis’ hernieder,
Ward ein stiller Keim der Lust
An dem Baum der Lieder.
Liebste! dieses Frühlings Glanz,
Den ich dir verdanke,
Freudig deinem Haupt zum Kranz
Opfr’ er jede Ranke.
Wann in meines Auges Glanz
Du nicht mehr mein Lieben
Lesen kannst, so lies es ganz
Noch im Lied geschrieben.
Wann kein andrer Spiegel dir
Will die Jugend zeigen,
In des Liedes Spiegel hier
Ist sie noch dein eigen.


unbekannter Verfasser

Nachdem wir uns so gut kennen und
schon so viel Zeit miteinander verbracht haben,
kann ich Dir zu Deinem Geburtstag nur eines wünschen:
Bleibe bitte genauso wie Du bist!
Du weißt, ich kenne all Deine Schwächen
und Macken und mir ist bekannt,
was Du gern an Dir ändern würdest.
Doch überlege es Dir gut.
Denn genau diese verrückten Marotten haben
Dich zu dem Menschen werden lassen,
mit dem Freundschaft einfach Spaß macht.

unbekannter Verfasser

Unaufhaltsam, still und leise
mehren sich die Jahreskreise.
Plötzlich macht im Gang der Zeit
eine runde Zahl sich breit.
Wenn Du heute früh erwachst,
hast Du die 50 voll gemacht.
Ein jedes Jahr hat seinen Sinn,
so wie es kommt, so nimm es hin.
Für alles, was Du tust, hab Dank!
Bleib stets gesund, werd niemals krank!
Alles Gute und Liebe zum 50. Geburtstag!

Johann Wolfgang von Goethe

Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah,
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.


Friedrich von Schiller

Es haben alle Dich so gern,
die Alten und die Jungen,
und Deinen lieben, braven Herrn
ist alles wohl gelungen.

Theodor Fontane

Aus der Ferne
diesen Wunsch:
Glückliche Sterne
und guten Punsch!
Jene für immer,
diesen für heut –
und nimm nichts schlimmer
als Gott es beut.
Raffe dich, sammle dich,
eins, zwei, drei,
und verrammle dich
gegen Hirnschlepperei.
Brich, was nicht halten will,
brich es entzwei!
Aber hältst du still –
ist es vorbei.

Jean Paul

Lache das Leben an!
Vielleicht lacht es wider.

Chinesische Weisheit

Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht.


Wilhelm Busch

Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.

Sprichwort

Zufriedenheit ist eine große Kunst,
zufrieden scheinen bloßer Dunst,
zufrieden werden großes Glück,
zufrieden bleiben Meisterstück.

Theodor Fontane

Gesundheit und ein heit'rer Sinn
führen leicht durch's Leben hin.

Glückwunschlied

Happy Birthday to you ...


Johann Georg Fischer

Redet mir nicht von siebzig Jahren,
Redet mir nicht von Kräftesparen,
Der eine vertut’s und hat’s doch immer,
Der andre spart’s und gebraucht’s doch nimmer.
Hab ich die Siebzig nun erklommen,
Und Gott erhält mir in allen Gnaden
Die Lust an seiner Wälder Pfaden,
Den fröhlichen Blick zwischen Licht und Wahn,
Und liebe Menschen zugetan,
Wohlan, so mögen auch achtzig kommen!

Matthias Claudius

Geburtstag, sei mir willkommen!
Und fröhlich will ich an dir sein,
Das hab ich mir recht vorgenommen,
Und trinken Wein
Und trinken Wein und singen Lieder –
Aber Geburtstag, komm auch,
wenigstens noch einmal, wieder.


unbekannter Verfasser

Es ist seltsam mit dem Alter,
wenn man zehn und noch ein Kind,
weiß man glasklar, dass das Alter
so um zwanzig rum beginnt.
Ist man aber selber zwanzig,
denkt man nicht mehr ganz so steif,
glaubt jedoch, genau um vierzig
sei man für den Sperrmüll reif.
Vierziger, schon etwas weiser
und vom Leben schon geprägt,
haben den Beginn des Alters
auf Punkt sechzig festgelegt.
Sechziger mit Hang zum Grübeln
sagen dumpf wie ein Fagott,
achtzig sei die Altersgrenze
und von da an sei man Schrott.
Doch die Achtziger, die Klugen,
denken überhaupt nicht dran.
Jung sind alle, die noch lachen,
leben, lieben, weitermachen.

Glückwunschlied zum Geburtstag: „Happy Birthday to You“ ist eines der meistgesungenen Lieder weltweit. Die englische Originalversion wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Erstmals wurde das Glückwunschlied 1893 veröffentlicht. Bis 2015 galt „Happy Birthday to You“ nahezu weltweit als urheberrechtlich geschützt. Weitere Informationen kannst Du übrigens Wikipedia entnehmen. Eine deutsche Version von „Happy Birthday to You“ findest Du hier. Selbst auf deutschen Geburtstagsfeiern ist die englische Version laut www.greelane.com jedoch häufiger zu hören. Wie sieht es in Deinem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis aus?

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Ludwig Pfau

O fürchte nicht, wenn dir das Alter
Vom Haupte Blüt’ um Blüte bricht,
Dass dann ein Blick, ein trüber, kalter,
Fall’ auf dein bleiches Angesicht.
Wohl blässer wird der äußre Schimmer,
Doch heller wird der innre Schein;
Drum lieber nur und tiefer immer
Schau’ ich ins Auge dir hinein.
Da seh’ ich all’ die Liebesfülle,
Die reicher ward von Jahr zu Jahr;
Es dringet durch des Alters Hülle
Der Seele Schönheit hell und klar.
Da seh’ ich nicht die müden Wangen,
Der Jahre Furchen seh’ ich nicht –
Es ist mir strahlend aufgegangen
Dein innres Engelsangesicht.

unbekannter Verfasser

Heute ist Dein Geburtstag,
Du bist ein Jahr älter geworden.
Doch wir machen keinen Hehl daraus,
von uns bekommst Du einen Orden,
denn Du siehst zu Deinem,
und zu unserem Glück,
noch immer ganz passabel aus.

Uta Jeschker

Ich wünsche dir Glück und Zufriedenheit,
Sonnenschein und Heiterkeit,
Liebe, Lachen, Zärtlichkeit
Und ganz viel Albernheit.
Wir wünschen dir alles Gute und Liebe
zu deinem ganz besonderen Tag!
Auf das Geburtstagskind!

Johann Wolfgang von Goethe

Die Jahre sind allerliebste Leut’:
Sie brachten gestern, sie bringen heut,
Und so verbringen wir Jüngern eben
Das allerliebste Schlaraffenleben.


Ludwig Eichrodt

Vor fünfundzwanzigtausend und
Fünfhundertfünfzig Tagen stund
Ich ziemlich in Gefahr,
Denn schwer ward ich zur Welt gebracht,
Doch hat’s den Eltern Freud’ gemacht,
Dass ich ein Büblein war.
Ja siebzig Jahre sind es schon,
Dass meiner Frau, der Apollon’,
Nichts ahnte von dem Glück.*
Wie bitter hat mich nun gemahnt,
Seit ich zum erstenmal gezahnt,
Des Lebens Ungeschick!
Und doch, obschon ein Siebziger,
Bin ich ein Mensch ein glücklicher:
Kaum einmal war ich krank.
Zwar unberufen sag’ ich’s nur,
Es denkt mir nicht, dass ich Mixtur
Aus meinem Glase trank.
Vonnöten hab’ ich keine Krück’,
Und keine Brille für den Blick,
Ich hör’ und schmecke gut;
Was schreib’ ich eine feste Hand!
Gottlob es ist mir unbekannt
Das Zipperlein, wie’s tut.
Nur geht es mir wie jedem Greis,
Dass mir die Zähne reihenweis
Ausfallen kreuz und quer;
Doch tröstet mich der Umstand auch
Dass ich jetzt nicht zu beißen brauch’
In saure Äpfel mehr.
Und wird auch mein Gedächtnis schwach,
Dass ich oft letze Sachen mach’,
So weiß ich doch noch scharf,
Zu unterscheiden Bös und Gut,
Und was ein Christenmensch voll Mut
Zur Seligkeit bedarf.
Ja loben muss ich Gott darum,
Dass er so alt und doch nicht dumm
Mich zeitlich werden lässt.
Ein unzufried’ner Jubilar?
Er wäre ja ganz undankbar
Für ein so selt’nes Fest!


Jean Paul

Ach, wie schön, dass Du geboren bist!
Gratuliere uns, dass wir Dich haben,
Dass wir Deines Herzens gute Gaben
Oft genießen dürfen ohne List.
Deine Mängel, Deine Fehler sind
Gegen das gewogen harmlos klein.
Heut nach vierzig Jahren wirst du sein:
Immer noch ein Geburtstagskind.
Möchtest Du: nie lange traurig oder krank
Sein. Und wenig Hässliches erfahren.-
Deinen Eltern sagen wir unseren
Fröhlichen Dank dafür,
Dass sie Dich gebaren.
Gott bewirke Dir
Alle Deine Schritte;
Ja, das wünschen wir.

unbekannter Verfasser

Ein Spiegel hängt in deinem Zimmer,
du stehst davor, das Haupt geneigt
und seufzest, weil ein grauer Schimmer
sich an deinen Schläfen zeigt.
Beim Lesen streikt dir die Pupille,
und neue Zähnchen brauchst du bald –
du seufzt und murmelst in der Stille:
Ach ja, ich werd nun langsam alt.
Du seufzt und solltest lieber schmunzeln,
kriegt auch dein Haar einen Silberstich
und deine Stirne ein paar Runzeln,
das ist doch alles äußerlich.
Manch einer ist vielleicht erst zwanzig
und außen herrlich von Gestalt,
doch innen schwunglos, trocken, ranzig
und miesepetrig – das ist alt!
Natürlich kannst du nicht mehr wachsen
mit sechzig – aber immerhin –
so lang du für Humor und Faxen
und Zärtlichkeiten hast ‘nen Sinn,
so lange deine Augen glänzen
im Feuer der Begeisterung,
bist du mit deinen sechzig Lenzen
trotz Brille und Gebiss noch jung!


unbekannter Verfasser

Du sollst etwas Besonderes haben,
kostbarer als alle Haben.
Hier steh ich schon bereit,
mach die Arme auf – ganz weit.
Dann flieg ich dir entgegen,
schnell wie der Wind, umarm mich fest,
denn das Geschenk bin ich – dein KIND!

unbekannter Verfasser

Du bist für mich wie ein Bruder
Immer zusammen an einem Ruder
Unsere Wege teilen sich nie in Zwei
Denn wir verstehen uns einwandfrei
Zum Geburtstag dir alles Gute!


unbekannter Verfasser

Lustig, lustig, trallalala,
Dein Geburtstag ist mal wieder da!
Du bringst die Leute gern zum Lachen,
musst nicht mal Faxen machen.
Spaß und Freude halten Dich auf Trab und
den Ärger tragen wir zu Grab.

unbekannter Verfasser

Lieber Papa,
auch wenn die Kerzen auf Deinem
Kuchen langsam keinen Platz mehr finden,
so siehst Du immer noch fantastisch aus
und bist der beste Vater der Welt.
Alles Gute zum Geburtstag!


Jean Paul

Schenke groß oder klein,
Aber immer gediegen,
Wenn die Bedachten
Die Gabe wiegen,
Sei dein Gewissen rein.
Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
Was in dir wohnt
An Meinung, Geschmack und Humor,
So daß die eigene Freude zuvor
Dich reichlich belohnt.
Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
Daß dein Geschenk
Du selber bist.

Geburtstagswünsche von Jean Paul Friedrich Richter: Der deutsche Schriftsteller wurde 1763 in Wunsiedel geboren. 1781 studierte er Theologie an der Universität von Leipzig. 1793 erschien sein erster Roman unter dem Namen „Jean Paul“. 1817 bekam Jean Paul den Ehrendoktortitel der Universität von Heidelberg zugesprochen. Als sein Sohn Max stirbt, fehlte ihm die Kraft für weitere große Werke. Im Alter von 62 Jahren verstarb Jean Paul dann 1825 in Bayreuth. Er polarisierte als Dichter und Schriftsteller stark. Weitere Informationen kannst Du übrigens der vorherigen Verlinkung entnehmen.

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